Konservative Behandlung

Zur konservativen Behandlung zählen alle nicht-operativen Therapieformen. Entscheidend für den Therapieerfolg ist eine sorgfältige und exakte Diagnostik. Anhand der erhobenen Befunde wähle ich Behandlungsmethoden individuell aus und bespreche physiotherapeutische Therapiekonzepte im Detail mit Ihnen. Es ist mir wichtig, dass wir zunächst die zu Ihrem Beschwerdebild passenden, nicht-operativen Möglichkeiten ausschöpfen, bevor wir eine Operation in Betracht ziehen. Auf dieser Seite finden Sie Informationen über die wichtigsten konservativen Therapien in meiner Praxis.

Dr. Krajewski behandelt eine Patientin manuell

Physiotherapie, Manuelle Therapie

Bei Beschwerden des Bewegungsapparates sind Methoden wie Physiotherapie und die manuelle Therapie wesentliche Bausteine einer nicht-operativen Behandlung. Neben der aktiven Krankengymnastik zählen auch passive Techniken wie die Lymphdrainage und Massage zur Physiotherapie. In der manuellen Therapie liegt der Fokus hingegen darauf, mit sanften Mobilisationstechniken ein gestörtes Gleichgewicht von Muskeln und Gelenken wiederherzustellen, um Schmerzen zu reduzieren und die Bewegungsfähigkeit zu verbessern. Je nach Beschwerdebild klären wir gemeinsam, welche Methode für Sie die passende ist. 

Dr. Krajewski behandelt eine Patientin mit extrakorporaler Stoßwellentherapie

Extrakorporale Stoßwellentherapie ESWT

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist ein bewährtes Verfahren zur Behandlung orthopädischer Erkrankungen. Zudem ist es risikoarm und hat kaum Nebenwirkungen. Bei krankhaften Veränderungen von Sehnenansätzen, Sehnenverkalkungen wie der Kalkschulter oder auch schlecht heilenden Knochenbrüchen ist der Nutzen der Stoßwellentherapie wissenschaftlich erwiesen. In meiner Praxis wende ich das fokussierte Verfahren an. Mit dem Storz Duolith SD1 steht ein Gerät der neuesten Generation zur Verfügung. Im Vergleich zur radialen Methode können ein tieferes Eindringen der Stoßwellen in das Gewebe und eine höhere Energiedichte am Wirkungsort erzielt werden. In allen Fällen wird die Behandlung ultraschallgestützt und damit besonders zielgerichtet durchgeführt. Hier hat die Powerdoppler-Sonographie einen besonderen Stellenwert, mit der entzündliche Veränderungen genau lokalisiert werden können. In den meisten Fällen sind drei Sitzungen notwendig. Eine Narkose oder lokale Betäubung ist nicht erforderlich.

Medikament für eine therapeutische Infiltration

Therapeutische Infiltration

Oft können Gelenkbeschwerden durch Infiltrationen des Gelenkes oder eines nahegelegenen Schleimbeutels gelindert werden. Unter Ultraschallkontrolle wird das Medikament über eine dünne Kanüle zielgenau an den Ort injiziert, an der die Schmerzursache liegt. Entzündliche Gelenkerkrankungen können beispielsweise mit einem kortisonhaltigen Medikament wirksam behandelt werden. Studien haben jedoch gezeigt, dass häufige Kortisoninjektionen Knorpelschäden und Sehnenschäden verursachen können, was unbedingt berücksichtigt werden sollte. Bei übermäßigem Knorpelverschleiß (Arthrose) kann die Injektion von Hyaluronsäure sinnvoll sein. Diese Therapie führe ich leitliniengerecht entsprechend der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie durch.

Fußabdruck eines Kindes

Orthesen und Hilfsmittel

Orthesen sind orthopädische Hilfsmittel, die dazu dienen, Gelenke zu schützen, zu stabilisieren, ruhigzustellen oder zu entlasten. Häufig ist das Tragen von Orthesen nach Verletzungen oder Operationen erforderlich. Zu den orthopädischen Hilfsmitteln gehören auch Bandagen und Einlagen, die je nach Beschwerdebild verordnet werden. Sie unterstützen den Heilungsverlauf und tragen zur Schmerzlinderung bei.

Einer Patientin werden Kinesiotapes angelegt

Kinesiotapes

Muskulär bedingte Beschwerden lassen sich unterstützend durch Kinesiotapes lindern. Die Bänder regen die Blut- und Lymphzirkulation an. Darüber hinaus wird ein lange andauernder Massageeffekt erzielt. Je nach Anlagetechnik kommt es zu einer Detonisierung oder Aktivierung der Muskulatur.