Die optimale Lösung für Ihre Gelenkprobleme

Wenn Sie unter Gelenkschmerzen leiden, ist ein Arztbesuch zu empfehlen – eine Behandlung im frühen Stadium erhöht die Heilungschancen enorm. Ich arbeite mit allen klassischen konservativen Therapieformen. In manchen Fällen können aber auch operative Eingriffe erforderlich werden, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Einem Kind werden Fußabdrücke für Einlagen gemacht

Konservative Behandlung

Knorpelschäden, Sehnenrisse oder Instabilitäten – Gelenkschmerzen können viele Ursachen haben. Bevor ich eine Operation in Betracht ziehe, schöpfe ich zunächst nicht-operative Maßnahmen aus. Meist kann mit Physiotherapie, Infiltrationen, manueller Therapie oder einer Stoßwellenbehandlung höchst effektiv geholfen werden. 

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Dr. Krajewski untersucht die Schulter einer Patientin

Kompetenz Schultergelenk

Ein Schwerpunkt meiner ärztlichen Tätigkeit liegt auf der Behandlung des Schultergelenkes. Denn nur durch eine konsequente Spezialisierung kann ich Ihnen eine optimale Behandlungsqualität garantieren. Hier stehen nicht nur operative, sondern auch konservative Therapiemaßnahmen im Fokus. 

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Chirurg mit einem Instrument während einer Arthroskopie

Arthroskopie

In bestimmten Fällen bieten operative Eingriffe die besten Chancen für eine dauerhafte Heilung von Gelenkerkrankungen. Mit der Gelenkspiegelung, der sogenannten Arthroskopie, steht ein minimalinvasives und damit schonendes Verfahren zur Verfügung. Auch eine schnelle Heilung nach dem Eingriff ist ein wichtiger Vorteil der Arthroskopie für die Patienten.

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Diagnostische Verfahren

Um eine möglichst exakte Diagnose zu ermöglichen, setze ich als Ergänzung zur Anamnese und zur körperlichen Untersuchung verschiedene diagnostische Verfahren ein. Dazu zählen neben dem Ultraschall weitere bildgebende Verfahren wie digitales Röntgen, CT und MRT, die Stufen-Infiltration sowie Laboruntersuchungen.

Körperliche Untersuchung

Die körperliche Untersuchung bildet immer noch das zentrale Element in der Diagnostik des Bewegungsapparates – trotz der immensen technischen Fortschritte in der bildgebenden Diagnostik. Denn weitere Befunde können nur dann sinnvoll bewertet werden, wenn sie in eine sorgfältige klinische Untersuchung eingebettet sind. In meiner Praxis setze ich auch manuelle Techniken aus der Chirodiagnostik ein.

Sonografie

Für sonografische Untersuchungen steht in unserer Praxis ein modernes Ultraschallgerät mit hochauflösender Matrix-Linear-Sonde zur Verfügung (GE Logiq P9 R3). Im Gegensatz zur MRT-Diagnostik können funktionelle Störungen dynamisch und in Echtzeit dargestellt werden, was insbesondere in der Sportorthopädie von Bedeutung ist. Entzündliche Veränderungen an Sehnen oder Gelenken werden mit der Powerdoppler-Sonographie lokalisiert, was eine besonders zielgerichtete Therapie möglich macht.

Bildgebende Diagnostik

An unserem Standort in einem der größten Ärztehäuser in Lübeck können wir in Kooperation mit anderen Praxen sämtliche bildgebenden Verfahren einfach und schnell vor Ort durchführen. Dazu gehören digitales Röntgen, MRT, CT sowie nuklearmedizinische Untersuchungen.

Laboruntersuchungen

Bei entzündlichen oder infektiösen Krankheitsbildern sowie bei Osteoporose sind Laboruntersuchungen für die weiterführende Diagnostik erforderlich. Dazu gehören neben der Blutanalyse die Untersuchung der Synovialflüssigkeit ("Gelenkflüssigkeit"). 

Stufen-Infiltration

In manchen Fällen bleibt die Schmerzursache auch nach einer eingehenden klinischen und bildgebenden Untersuchung unklar. Dann kann eine gezielte Injektion eines Lokalanästhetikums erfolgen, um der Ursache des Schmerzes auf den Grund zu gehen. 

Wie lange bin ich nach einer Operation arbeitsunfähig?

Das hängt von der Art des Eingriffs ab. Nach einer Meniskusresektion können Sie eventuell schon schon nach ein bis zwei Wochen in den Beruf zurückkehren. Nach einer Sehnenrekonstruktion am Schultergelenk dagegen müssen Sie mit mehreren Monaten rechnen.

Wie lange Sie arbeitsunfähig sind, hängt auch von der körperlichen Beanspruchung in Ihrem Beruf ab. Naturgemäß können Sie einen körperlich sehr belastenden Beruf deutlich später wieder aufnehmen als eine reine Schreibtischtätigkeit.

Vor den Eingriff besprechen wir ausführlich Ihre persönliche und berufliche Situation und stimmen den Termin für die Operation darauf ab. Ich berate Sie gern.

Was muss ich im Umgang mit einer Orthese beachten?

Ob Sie nach einer Operation oder einem Unfall eine Orthese benötigen, hängt von der Art des Eingriffs ab. Nach operativen Eingriffen am Kniegelenk wie einer Kreuzbandersatzplastik ist häufig keine Orthese mehr erforderlich. Für die Nachbehandlung von Sehnenrekonstrutionen am Schultergelenk ist sie dagegen immer noch essenziell. Was die Tragedauer betrifft, orientieren wir uns an der aktuellen wissenschaftlichen Literatur. 

Meist können Sie eine Orthese für die Physiotherapie und auch für die Körperpflege und zum Duschen schon ab dem ersten postoperativen Tag abnehmen. Nachts muss sie in der Regel konsequent getragen werden. Für alle angebotenen Gelenkoperationen haben wir detaillierte Nachbehandlungspläne erarbeitet, die wir Ihnen gerne schon vor der Operation aushändigen.

Wann kann ich nach einer Operation wieder Auto fahren?

Nach der Operation eines Gelenkes stellt sich für viele Patienten die Frage, wann sie wieder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen können. Setzen Sie sich zu früh und trotz eingeschränkter körperlicher Leistungsfähigkeit ans Steuer, kann dies im Falle eines Unfalles strafrechtliche und versicherungsrechtliche Konsequenzen haben. 

Grundsätzlich muss immer der Einzelfall betrachtet werden, so dass keine pauschale Empfehlung möglich ist. Sie können sich aber an folgenden Richtwerten für die Rückkehr in den Straßenverkehr nach Gelenkoperationen orientieren:

  • Meniskusresektion: 1 Woche
  • Meniskusnaht: 6-8 Wochen
  • Kreuzbandplastik: 8 Wochen
  • Schulterspiegelung (resezierender Eingriff): 4-6 Wochen
  • Schultergelenkersatz: 10 Wochen
  • Sehnennaht des Schultergelenkes (Rotatorenmanschette): 10-12 Wochen
  • Schulterstabilisierung: 8-10 Wochen

Nach einer Gelenkoperation am linken Bein können Sie in der Regel früher in den Straßenverkehr zurückkehren als nach einer Operation am rechten Bein.

Keine Fahrtüchtigkeit besteht:

  • wenn Sie ein Bein noch nicht voll belasten können bzw. Sie noch auf Unterarmgehstützen angewiesen sind
  • solange das betroffene Gelenk mit einer Schiene oder einer Orthese ruhiggestellt wird (z.B. Schulter, Sprunggelenk, Knie)
  • solange Sie nach der Operation starke Schmerzmittel (z.B. Opiate) einnehmen 

Ist ein Gelenk des rechten Beines betroffen, muss eher mit einer längeren Zeit gerechnet werden, während bei einer Operation im Bereich des linken Beines tendenziell eine frühere Rückkehr in den Straßenverkehr erwartet werden kann.

Ich bespreche die individuelle Situation gerne mit Ihnen.